Wärmepumpen für Luft, Erdwärme und Wasser

Die Wärmepumpen nutzen zum Warmwasserbereiten die kostenlose Umweltenergie, in diesem Fall die Sonnenenergie. Diese wurde im Erdreich, im Wasser und in der Luft gespeichert. Wärmepumpen sind dank der Nutzung der Umweltenergie weniger auf Primärenergie, z. B. Öl angewiesen.

Dadurch wird der Energieverbrauch um rund 40 Prozent gesenkt und auch der Ausstoß des gefährlichen Kohlendioxids wird um etwa 50 Prozent verringert.

Es gibt im Wesentlichen drei Arten von Wärmepumpen:

  • Luft-Wasser-Wärmepumpe:

Die neue Generation von Luft-Wasser-Wärmepumpen sorgt zu jeder Jahreszeit für ein angenehmes Wohnklima. Sie hat Vorlauftemperaturen in Höhe von bis zu 65°C bei bis - 16°C Außentemperatur. Sie ist nicht nur ideal für Neubauten, sondern auch für bestehende Gebäude geeignet. Die Vorteile einer Luft-Wasser-Wärmepumpe sind: sicherer und leiser Betrieb durch bewährte Technik, Heizen und Kühlen möglich, und sie sind für Radiatorenheizungen geeignet. Wenn ihr Grundstück sich in einem Trinkwasserschutzgebiet befindet, in dem die Installation einer Erdwärmepumpe nicht möglich ist, ist die Luft-Wasser-Wärmepumpe ausgezeichnet.

  

  • Wasser-Wasser-Wärmepumpe:

Bei diesem Verfahren wird das Grundwasser über einen Brunnen gefördert. Dieses Wasser wird dann abgekühlt, indem ihm Energie entzogen wird. Über einen zweiten Brunnen wird dieses gekühlte Wasser dann in den Untergrund eingeleitet. In einem zweiten Schritt wird die dem Wasser entzogene Energie dem Heizkreislauf des Hauses zugeführt.

 

  

  • Sole-Wasser-Wärmepumpe:

Bei der Sole-Wasser-Wärmepumpe wird dem Erdreich über Sonden und Kollektoren Erdwärme entzogen. Die Wärmepumpe entzieht der in den Sonden/Kollektoren enthaltenen Trägerflüssigkeit die aufgenommene Energie und führt diese wiederum dem Heizkreislauf des Hauses zu.